Exkursionen des Wahlpflichtfach Psychologie zum Thema Rechtspsychologie

Am 03.12.2019 besuchten die 7. Klassen im Wahlpflichtfach Psychologie die NAWI in Salzburg, dort hatten wir als Vorbereitung auf die darauffolgende Gerichtsverhandlung einen Vortrag mit dem Namen „Lügen haben kurze Beine“. In diesem erklärte uns Frau Prof. Mag. Dr. Hübner (welche sich hauptsächlich mit der forensischen Psychologie beschäftigt) in eineinhalb Stunden z.B. die 5 Beweismittel oder wie man bemerken kann, dass jemand eine Falschaussage macht. Außerdem machte sie ein Experiment mit uns, in welchem eine Frau in den Hörsaal platze und wir diese dann beschreiben mussten. Das hat sich als ziemlich schwer entpuppt. Die Professorin hat noch ein schönes Zitat gesagt, mit dem ich abschließen möchte „Der größte Feind der Wahrheit ist der Irrtum und nicht die Lüge“.

Zwei Wochen später sind wir dann ins Justizgebäude Salzburg gefahren und haben uns zwei Gerichtsverhandlungen angehört. Der erste Fall landete vor Gericht, da der Angeklagte nach einem Unfall ins Krankenhaus gefahren ist, um nachzusehen wie es dem Verletzten geht. Dieser jedoch hatte das Gespräch als unangemessen empfunden, denn er dachte der Angeklagte möchte ihn mit seiner Geschichte beeinflussen. Beim zweiten Fall krachte ein betrunkener Mann mit einem anderen Auto frontal zusammen. Dieser jedoch hat bereits am Unfallort seine Schuld gestanden. Durch den vorherigen Vortrag an der Uni konnten wir sehr gut mitverfolgen, wie die Richterin ihre Entscheidung trifft.

Hanna Hutzinger, Leonie Dirnberger (7O)

Eislaufen 5on

Die Eislaufsaison eröffneten am 6.12.19 die Mädchen der 6on-Klasse im Bergxi in Bergheim. Einige machten ihre ersten Bekanntschaften mit den wackeligen Schlittschuhen, während andere ihr Können perfektionierten. Im Vordergrund standen jedoch Spiele und jede Menge spaßige Aufgaben, die gemeinsam gemeistert werden mussten. Die Motivation war riesengroß und einige haben sogar die kleine Rastpause noch zum Weiterüben genutzt.

Wir feiern die Selbständigkeit des BORG Oberndorf!

Ein schulinternes Fest zur Selbständigkeit des BORG Oberndorf feierten SchülerInnen und Lehrende am 22. Oktober im nun schon ein Jahr lang belebten neuen Schulgebäude in der Watzmannstraße. Alle Klassen und auch die Lehrer hatten sich je einen Programmpunkt überlegt, um das Fest zu einer gemeinsamen Aktion werden zu lassen – die Palette ging von Karaoke über musikalische und tänzerische Darbietungen bis hin zu einem Lehrer-Haustier-Kahoot und kurzen Sketches.

Hier gibt es noch mehr Bilder!

Nationalpark Hohe Tauern hautnah

Am 16. und 17. Oktober 2019 besuchten unsere 7. Klassen den größten Nationalpark Mitteleuropas. Auf die noch etwas trübe Anreise folgte eine wunderschöne und interessante Wanderung ins Untersulzbachtal, wobei wir auch einen kurzen Blick in einen alten Bergwerks-Lüftungsstollen werfen durften. Auch unser Blick für den eiszeitlichen Formenschatz und die hochalpine Pflanzenwelt wurde geschult – die rote Grünalge und die neongelbe Signalflechte erscheinen als wahre Kunstwerke in der Hochgebirgslandschaft!

Nach einem ausgiebigen Abendessen nutzten einige noch das Hallenbad in der Unterkunft, um dann angenehm müde die Nachtruhe zu genießen :). Tag 2 führte uns ins Nationalparkzentrum Mittersill, wo wir einen Geologie-Workshop im dortigen Science Center absolvierten. Neben den Informationen zu unterschiedlichen Gesteinsarten tauchten sehr interessante Fragen auf: Was, wenn es keine Konvektionsströme unter der Erdkruste geben würde? Hätte sich das Leben auf der Erde dann anders entwickelt?

Die Führung durch die Nationalparkwelten war bei all dem Anschauungsmaterial, multimedialen und auch haptischen Eindrücken ein purer Genuss. Vielen Dank an die NP-Verwaltung für die zwei schönen Tage, die für uns mit der Heimfahrt mittels Pinzgauer Lokalbahn, ÖBB und Salzburger Lokalbahn zu Ende gingen.

Fair einkaufen im Shoppingcenter?

Am 2. Oktober 2019 besuchten die beiden sechsten Klassen im Rahmen ihres Geographie- und Wirtschaftskunde-Unterrichts den Europark in Salzburg. Nach einer spannenden Führung durch das meistbesuchte Salzburger Einkaufszentrum, welche uns Einblick in die besondere Architektur, Material- und Beleuchtungskonzepte sowie besondere logistische Herausforderungen bot, legten die Schülerinnen und Schüler selbst Hand an und analysierten die Verkaufsflächen. Zunächst wurde der Branchenmix des „Dorfes in der Stadt“ dokumentiert und kartiert, in einem zweiten Schritt machten wir uns auf die Suche nach fair produzierten und gehandelten Waren sowie umweltfreundliche, sprich Bio-Produkte. Die Befragung der Angestellten in den Shops war eine wichtige Erfahrung. Beim Versuch, diese Angebote mit dem Gesamtangebot in Relation zu setzen, lernten wir, dass es sehr schierig ist, verlässliche und vollständige Daten zu erheben und diese letzten Endes vergleichbar zu machen. Aber es lässt sich sagen, dass das Angebot an fairen und umweltfreundlich produzierten Waren größer war, als die meisten von uns gedacht hätte.

Parken in Oberndorf

Auf Anregung des Schulsprechers wurde im Juni 2019 von der 6ON Klasse eine Online-Karte mit Parkmöglichkeiten in Oberndorf und Laufen erstellt. Im Gehabstand von 5 bzw. 10 Minuten von der Schule wurden sogenannte „Buffer“ gelegt und dort nicht nur Dauer- und Kurzparkplätze einzeichnet, sondern auch Plätze, an denen parken verboten ist.

Die Arbeit am Projekt war insofern speziell, als sich Schülerinnen und Schüler ihren eigenen Neigungen entsprechend in unterschiedlichen Rollen zur Entstehung der Karte beitrugen, so gab es eine Gruppe von Parkplatz-Experten, Techniker, ein Kommunikationsteam und natürlich eine Managementgruppe.

Hier gehts zur Karte bzw. zur App.

Kreatives Umweltprojekt: Schachfiguren aus Müll

Im Fairtrade-Schulteam – das aus einigen engagierten Lehrpersonen und Schülerinenn und Schülern aus allen unseren Klassen besteht – entstand die Idee, für unser Schul-Garten-Schachspiel Figuren selbst zu bauen. „Rohstoff“ dafür sollten Dinge sein, die nicht mehr gebraucht werden – klassisches Upcycling also! Ca 25 Schülerinnen und Schüler meldet sich in der letzten Schule für den entsprechenden Workshop unserer BE-Kollegin Prof. Maria Juen, die das Projekt professionell begleitete. So wurden zunächst Entwürfe für die einzelnen Figuren erstellt, und danach versucht, diese auch praktisch mit den vorhandenen Mitteln – PET-Flaschen, Dosen, Blumentöpfen, Baudraht etc – umzusetzen. Die größte Herausforderung war es, die Funktionalität zu gewährleisten: die Figuren sollten nicht nur toll aussehen, sondern auch stabil sein und nicht sofort vom ersten Wind verweht werden.

Projekttag „Russische Matrjoschka- Русская матрёшка 2019“

Für den Projekttag kamen beide sechsten Klassen zusammen und kreierten wunderschöne russische Puppen „Matrjoschkas“. Außerdem bereiteten die Schüler und Schülerinnen traditionelle russische Salate und Nachspeisen zu. Die Idee war es, zwei völlig verschiedene Fächer (Russisch Unterricht und Bildnerische Erziehung) zu vereinen. Die Resultate sprechen für sich!

J. Jungbauer

 

 

Sportwoche am Presseggersee mit den 5. Klassen

Die Sportwoche der fünften Klassen Ende Juni 2019 gab den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, sich in unterschiedlichen Sportarten wie Beachvolleyball, Yoga, Mountainbiken, Segeln, Surfen oder Zumba zu üben. Die meisten trotzten der Hitze und freuten sich über die anfänglich noch abkühlenden Sprünge in den Presseggersee. Die freie Zeit nutzten alle für das noch nähere kennenlernen, chillen am Balkon und regenerieren von den sportlichen Aktivitäten.

LA DOLCE VITA A ROMA

La vita è una combinazione di pasta e magia. (Federico Fellini)

Die Magie der kulturellen Einzigartigkeit in Verbindung mit kulinarischen Genüssen macht Rom immer wieder zu einem Erlebnis. Genau mit dieser Erwartung fuhr die 7O des BORG OBERNDORF am Montag, 13. Mai 2019 auch dieses Schuljahr wieder mit dem Zug in die italienische Hauptstadt. Am ersten Tag unseres Aufenthaltes zeigte sich die ewige Stadt in strahlendem Sonnenlicht und mit angenehmen Temperaturen von ihrer besten Seite. Zunächst stand die Besichtigung von Colosseo und Foro Romano mit unserem kompetenten Stadtführer Malte auf dem Programm.
Nach der Mittagspause führte uns unser Stadtspaziergang an Castel Sant’Angelo vorbei weiter zur Piazza Navona und zum Pantheon sowie zu einem wohlverdienten Eis in die Gelateria Giolitti. Der Dienstag klang schließlich gemütlich mit einem Abendessen in Trastevere aus. Am Tag darauf mussten wir die Erfahrung machen, dass es auch im Süden nicht immer warm war. Der Mittwoch war unwirtlich nasskalt, während der Führung im Auditorium Parco della Musica, einem vom italienischen Stararchitekten Renzo Piano geplanten und 2002 eröffneten Kulturzentrum, blieben wir zunächst noch trocken. Das sollte sich aber rasch ändern, als wir nach dem Mittagessen beim Petersdom ankamen und eine schier endlos lange Warteschlange vorfanden.
Die Abänderung unseres Programms war schnell beschlossene Sache, und der Nachmittag wurde zur freien Verfügung gestellt. Einige nützten die Zeit zum Einkaufen, andere wiederum zogen sich in die trockenen vier Wände unseres Hotels zurück.
Am Abend labten wir uns in der Trattoria Suburra an den hausgemachten Nudeln, bevor wir zu Piazza di Spagna und Fontana di Trevi aufbrachen. Der Regen hatte sich pünktlich verzogen, beim nächtlich beleuchtetenTrevibrunnen trafen wir allerdings kaum Touristen an, ein außergewöhnlicher Moment! Der Donnerstag begrüßte uns wieder mit Sonnenschein, er stand dann ganz im Zeichen des Vatikans.
Die Besichtigung der Cappella Sistina war zwar zweifelsohne ein kultureller Höhepunkt des gesamten Programms, die von Jahr zu Jahr anwachsenden Besuchermassen trübten den Genuss allerdings ein wenig. Am Nachmittag bestaunten wir schließlich die Basilika San Pietro. Die angenehmen Temperaturen trugen dazu bei, dass ca. die Hälfte der Klasse vor der Mühe, die 551 Stufen zur Kuppel zu bewältigen, nicht zurückschreckte. Die Aussicht von oben war der gerechte Lohn. Den Abend unseres vorletzten Tages in Rom verbrachten wir mit einem musikalischen Akzent im Auditorium Parco della Musica, wo wir in der Sala Santa Cecilia, einem der größten Konzertsäle der Welt, Werke von Tschaikowsky und Prokofjew genießen konnten.

Schon war der vierte und letzte Tag unseres Programms gekommen. Nach den zahlreichen kulturellen Eindrücken der letzten Tage wollten wir unseren Aufenthalt möglichst authentisch ausklingen lassen, was mit dem Besuch des Marktes Campo de‘ Fiori und einem Strandaufenthalt am Lido di Ostia bzw. alternativ dazu dem Besuch des Giardino Zoologico di Roma gelang. Am Freitagabend traten wir die nächtliche Rückreise mit der Bahn an.

Das Gelingen unserer Projektwoche ist nicht nur der Magie des Ortes und dem guten Essen, sondern vor allem der Zuverlässigkeit und Ausdauer der TeilnehmerInnen zu verdanken. Es war dadurch möglich, den SchülerInnen Freiräume zu geben, um Stadtteile in Eigenregie zu erkunden. Die Woche war schnell vorüber und nach einer äußerst bequemen Übernachtung in den Zugabteilen der ÖBB kehrten wir am Samstag frühmorgens nach Salzburg zurück.

G. Baumgartinger