Tanzworkshop mit Alicia Kidman

Am 17.9.2020 gab die leidenschaftliche Tänzerin und Tanzpädagogin Alica Kidman einen Tanzworkshop am Borg Oberndorf. Zu „Rock around the clock“ studierte sie mit den SchülerInnen eine eigene Choreographie ein. Dabei wurde nicht nur Rock´n´Roll getanzt. Auch neue Bewegungen, wie das Waacking fanden Einzug in die Choreographie.  Mit viel Power und schnellen Bewegungsabfolgen wurde geprobt und die SchülerInnen hatten sichtlich ihren Spaß, wenn die Bewegungen immer flüssiger wurden.

Alicia Kidman steht einfach für die Lebensfreude beim Tanzen – und genau das hat sie geschafft, den SchülerInnen trotz anstrengender Probenarbeit zu vermitteln. Die Choreographie wird im Rahmen der Musicalaufführung im Januar auf die Bühne gebracht. Bis dahin heißt es noch proben, proben, tanzen…

S. Gröschl

Exkursion Nationalpark Hohe Tauern 2020

Am Mittwoch, den 7. Oktober sind wir, 7O und 7ON, mit dem ÖBB-Zug nach Zell am See gefahren. Anschließend fuhren wir mit der Pinzgauer Lokalbahn, einer Schmalspurbahn, zu den Sulzbachtälern. Dort haben wir uns mit unserem Ranger getroffen und einige spannende Informationen über den Nationalpark erhalten. Wir marschierten los, und kurz darauf konnten wir schon den imposanten Wasserfall erblicken. Unser Ranger erzählte uns etwas über die Sulzbachtäler, deren Geologie, Flora und Fauna.  Leider hat es nach kurzer Zeit zum Regnen begonnen, doch wir setzten unsere Wanderung tapfer fort.

Nach zirka 2 Stunden haben wir eine kleine Hütte erreicht, wo wir eine Jausenpause einlegten. Wir wären sehr gern ins Bergwerk gegangen, doch dafür blieb leider keine Zeit. Nach der lehrreichen Wanderung fuhren wir nach Mittersill ins Sporthotel Kogler und bezogen unsere luxuriösen Zimmer. Um 6 Uhr haben wir sehr gut zu Abend gegessen und danach in Kleingruppen uns in den Zimmern zusammengesetzt und den Abend ausklingen lassen. Am nächsten Morgen haben wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zu den Nationalpark-Welten gemacht. Die beiden 7. Klassen wurden in 4 Gruppen aufgeteilt und durch die Ausstellung geführt. Dies inkludierte einen kurzen Film über die Geologie, Ausstellungen von Tieren und einen 360° Ausblick über die Hohen Tauern. Nach dieser aufregenden Führung wurden die Gruppen getauscht und wir haben im stehenden und fließenden Gewässer nach kleinsten Insekten, sowie Eintagsfliegenlarven und Köcherlarven gesucht und diese unter dem Mikroskop beobachtet und dabei faszinierende Formen entdeckt.

Anschließend haben wir unsere Heimreise angetreten und sind wieder mit der Schmalspurbahn zurückgefahren. Nach einer langen, dennoch entspannten Heimreise freuten wir uns alle auf einen ruhigen Abend… 

Iris Schwarz, Elisa Pletschacher, 7O

Gelebte Nachhaltigkeit: U.N.S.-Schulteam gegründet

Am BORG Oberndorf wird der Gedanke der Nachhaltigkeit groß geschrieben. Das ist nicht nur im Schulprofil verankert, sondern täglich gelebte Tatsache. Seit 2014 ist das Oberstufengymnasium zertifizierte Fairtrade-Schule, nun bemüht sich die Direktion in Zusammenarbeit mit dem Lehrerteam und engagierten Schülerinnen und Schülern um das österreichische Umweltzeichen. Aus diesem Grund wurde im Oktober 2020 das neue U.N.S-Schulteam (U.N.S. für Umwelt – Nachhaltigkeit – Schule) gegründet. Dieses geht aus dem bereits bewährten Fairtrade-Schulteam hervor, welches bereits seit vielen Jahren Lehrpersonen und SchülerInnen zusammenbringt, die dann gemeinsam nicht nur Ideen sammeln, sondern diese auch kreativ und in Teamwork umsetzen.

Heuer gab es wieder eine Menge Vorschläge von Schülerseite: Sophia wünschte sich, dass die Lehrer noch mehr Papier einsparen – als Vorschlag soll wo immer möglich doppelseitig kopiert werden. Jakob regte an, vermehrt auf digitale Medien zustellen. Emilia möchte Einwegverpackungen bei der Jause und bei Getränken verbannen – man könnte ja eigene Tassen mitbringen oder umweltfreundliche Mehrweg-BORG-Becher kreieren, die dann beim Fairtrade-Kaffeeautomaten zum Einsatz kommen könnten. Frau Direktor Hochradl schlug vor, Schulveranstaltungen in Zukunft als „Green Events“ durchzuführen. Feuer und Flamme warem viele bei der Idee, einen schulinternen Kleidertauschmarkt durchzuführen. Auf das bereits traditionelle faire und regionale Frühstück freuen sich alle auch dieses Jahr – so Corona es erlaubt.

Der Wunsch, zusätzlich zum Geographie-Unterricht auch in anderen Fächern vermehrt Themen der Nachhaltigkeit zu behandeln, wurde zu Protokoll genommen und im Lehrerkollegium weitergegeben.
Dass das Umweltzeichen zwar finanziell „nichts“ bringt, nahm Eva zur Kenntnis – nickte aber zustimmend, dass die Schulgemeinschaft als Ganzes aber sehr wohl von der Zusammenarbeit im Schulteam und den einzelnen Aktionen und Maßnahmen profitiert.

M. Lindner-Fally

Im Bild das U.N.S.-Schulteam mit vlnr: Julia Süß MAE, Direktorin Dr. Karin Hochradl, Charlize Kaiser, Eva Ströbele, Mag. Michaela Lindner-Fally, Sara Ungur, Laura Hofweirer, Sarah Lang, Nina Gebhardt, Angelika Fokter, Lena Kranabetter, Sophia Felber, Leyla Dafir, Christina Dominik, Emilia Sturmer, Michaela Scharl, Nora Mascher, Jakob Stadler, Camila Ramböck.

My Revolution – Internationale Jugendkonferenz in Wien

„My Revolution“ – unter diesem Motto stand die gleichnamige internationale Jugendkonferenz an der wir, sieben interessierte SchülerInnen der 7O gemeinsam mit unserem Klassenvorstand, Frau Mag. Lindner-Fally, von 24. Bis 27.9.2020 in Wien, teilnahmen. Trotz Corona und dementsprechend viel Papierkram, hatten wir und viele andere Jugendliche aus Polen, Slowenien und Italien die Chance, uns über unsere Zukunftsvisionen auszutauschen und diese als Forderungen an die europäischen Politiker in einem Manifest zusammenzufassen.

Mit dem Ziel, dieses im Dezember (sofern es Corona erlaubt) den Politikern in Brüssel zu überreichen, machten wir uns am Donnerstag, 24.9., auf den Weg nach Wien, um unsere Zukunft aktiv in die Hand zu nehmen. Nach einem gemütlichen Kennenlernen am Abend, ging es am nächsten Morgen schon mit dem ersten Programmpunkt los. In länderübergreifenden Kleingruppen bereiteten wir uns auf den globalen Klimastreik am Nachmittag vor. Mit selbstgemachten Schildern trotzten wir dem Regen und begaben uns mit tausenden anderen Menschen auf die Straße. Anschließend trafen wir uns im Volksgarten beim Theseus-Tempel, wo wir im Zuge der „Revolutionary City Tour“ – einer Stadttour, bei der wir Plätze in Wien besuchten, die eine wichtige Rolle in einer Revolution gespielt hatten – interessante Informationen erhielten. Den ereignisreichen Tag, an dem wir auch Zeit hatten, selbst Wien zu erkunden, ließen wir bei einem gemeinsamen Quiz über europäische Geschichte ausklingen.

Der Samstag stand ganz unter dem Zeichen des Jugendmanifests, dessen Erstellung wir uns in den Gruppen den gesamten Vormittag widmeten. Zu einem bestimmten Überthema sollten wir aus bereits bestehenden Ideen, die im Sommer in Workshops entstanden waren, fünf zentrale Forderungen erstellen, die wir am Nachmittag den anderen Gruppen präsentierten. Bevor wir uns auf den Weg in den Prater für einen weiteren Teil der City Tour machten, wurden einige Jugendliche aus allen vier Ländern von einem Journalisten des „Kuriers“ zu der Konferenz interviewt. Nach anschließender Freizeit aßen wir im Restaurant „Das Campus“ (sehr empfehlenswert!) am Gelände der Wirtschaftsuniversität zu Abend und machten später Wien bei Nacht unsicher.

Am letzten Tag der Jugendkonferenz lernten wir über die Europäische Union sowie über das Stellen von Forderungen und das Führen einer erfolgreichen Diskussion mit Politikern, indem wir dies in einem Rollenspiel übten. Nach einem abschließenden gemeinsamen Mittagessen ging es für uns nach drei ereignisreichen Tagen zurück nach Salzburg.

In den kommenden Wochen werden wir uns (via Zoom) weitere Gedanken über unsere Zukunft machen und eine endgültige Fassung des Manifests erstellen.

Abschließend wollten wir uns bei unserer Klassenlehrerin, die uns diese Erfahrung ermöglicht hat, sowie bei den Organisatoren des Projektes bedanken, dass wir die Chance hatten, unsere eigene Meinung und Vorstellungen einzubringen und die Stimmen der Jugend nicht untergehen.

Anna Fersterer und Emma Gangl, 7O, 9.10.2020

Schulsporttag Taekwondo

Am Freitag, 25.9.20 war der Europäische Schulsporttag und die Schulen wurden zu einer Bewegungsoffensive eingeladen. Unter dem Motto „be active“ hatten die Mädchen der 6on und 7on die Möglichkeit, die Sportart Taekwondo näher kennen zu lernen. Unter der professionellen Anleitung von Anita Grosic vom Taekwondo-Verein Oberndorf, welche neben ihrer Trainertätigkeit auch an vielen internationalen Turnieren teilnimmt, konnten die Teilnehmerinnen diese südkoreanische Kampfsportart ausprobieren. Nach einem lustigen Aufwärmen und einem sehr intensiven Dehnen ging es daran, die ersten Schlagtechniken mit dem Fuß zu erlernen. Engagiert arbeiteten sich die Mädels zu immer komplizierteren Technikkombinationen voran bis schlussendlich sogar Sprung-Schlag-Kombinationen ausprobiert wurden. Besonders beeindruckend war der folgende Teil über eine kurze Einführung in die Selbstverteidigung. Mit zwei einfachen Abwehrtechniken wurde das Programm abgerundet. Zu guter Letzt probierten die Klassen dann noch die Sprungseile aus, welche im Goodie-Package für die Schule enthalten waren. Die Kreativität an Sprüngen war enorm und ich hoffe sehr, dass die Seile auch daheim recht oft zum Einsatz kommen.

U. Jonsson

Dr. Hans Riegel-Fachpreis für BORG Absolventin Cornelia Wieser

Als Vertreterinnen des BORG Oberndorf durften Frau Mag. Christine Haberl, VWA-Betreuungslehrerin, und ich – als ehemalige Klassenvorständin – unserer Schülerin Cornelia Wieser bei der Verleihung für den Dr. Hans Riegel-Fachpreis in der Naturwissenschaftlichen Fakultät Salzburg zur Seite stehen. Mit diesem Fachpreis werden besonders gute vorwissenschaftliche Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II ausgezeichnet, auch steht die Förderung der MINT-Fächer* hierbei im Fokus. Die Schülerinnen und Schüler knüpfen somit die ersten Kontakte zu Lehrenden an Universitäten.

Cornelia Wieser, Absolventin des BORG Oberndorf (2020), konnte mit ihrer VWA zum Thema „Erfahrungsbericht. Ein Glücksspiel mit Hilfe einer mathematischen Strategie gewinnen” im Fachbereich Mathematik überzeugen und durfte am Mittwoch, den 09.09.2020, vor einem Publikum ihre vorwissenschaftliche Arbeit präsentieren. Ziel der Arbeit war es, eine Strategie zu finden, mit der bei der Pokervariante „Texas Hold’em“ auf Dauer Gewinn erzielt werden kann. Cornelia konnte auf einem sehr guten mathematischen Niveau und anhand der Wahrscheinlichkeitsrechnung unter Beweis stellen, dass es durchaus möglich ist, mit einer mathematischen Strategie auf Dauer bei „Texas Hold’em“ Gewinn zu erzielen.

Alle Schülerinnen und Schüler, die für einen Fachbereich nominiert wurden, durften ihre vorwissenschaftliche Arbeit präsentieren, so konnte sich auch das Publikum einen guten Überblick über unterschiedliche Arbeiten, Themen und Zugänge verschaffen. Die Organisatoren der Preisverleihung schafften eine äußerst herzliche Atmosphäre, nicht nur der musikalische Rahmen, auch die Wertschätzung der Schülerinnen und Schüler trug dazu bei. Bei der Übergabe des Preises wurden Auszüge aus den jeweiligen Gutachten eines jeden Schülers/einer jeden Schülerin vorgelesen, wodurch auch das Publikum ein Stück weit Einblick in die schlussendliche Entscheidung bekommen hat, da die Präsentation der vorwissenschaftlichen Arbeiten nur einen kleinen Einblick in die umfassenden Arbeiten bot.

Wir am BORG Oberndorf sind besonders stolz darauf, dass Cornelia Wieser mit ihrer vorwissenschaftlichen Arbeit im Fachbereich Mathematik den 3.Preis erzielen konnte. Diese Verleihung steht ebenso für ihr Engagement und Organisationstalent und wird ihr als angehende „Sicherheitsmanagement“ – Studentin durchaus Wege bereiten.

Mag. Jacqueline Schinwald

*MINT-Fächer: Biologie, Chemie, Geografie, Informatik, Mathematik und Physik

Corona DAHOAM

Unsere Schülerinnen und Schüler haben in der vorletzten Woche des Homeschoolings auf Spaziergängen in ihren Heimatgemeinden Auswirkungen der Corona-Pandemie dokumentiert und kommentiert. Die Bilder werden jetzt in der Schule gemeinsam betrachtet und den Aufnahmeorten zugeordnet. Ob letzten Endes die positiven oder die negativ eingeschätzten Auswirkungen zum Zeitpunkt der Erhebung überwiegen, bleibt abzuwarten. Fest steht, dass sehr interessante Details mit viel Herz wahrgenommen wurden und die Jugendlichen mit Begeisterung ihr gemeinsames Werk – unsere Corona-DAHOAM-Karte – gestalten. Natürlich werden auch mögliche langfristige Folgen in unterschiedlichen Maßstäben diskutiert und Visionen entwickelt, die durchaus auch Anlass zur Hoffnung geben.

M. Lindner-Fally